Klimarisiken im Blick: Warum SIMONA heute schon an morgen denkt

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Die wirtschaftlichen Folgen des Klimawandels sind längst keine abstrakte Zukunftsfrage mehr. Bereits heute verursachen Naturkatastrophen weltweit immense Schäden – Tendenz steigend. Gleichzeitig wächst die Lücke zwischen tatsächlichen Schäden und dem, was versichert ist. Für Unternehmen bedeutet das: Risiken nehmen zu, während Absicherungsmöglichkeiten begrenzt bleiben.

Für SIMONA ist daher klar: Nichtstun ist keine Option. Wer frühzeitig handelt, stärkt nicht nur den Klimaschutz, sondern auch die eigene Widerstandsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit.

Klimarisiken aktiv analysieren und verstehen
Vor diesem Hintergrund führte SIMONA eine umfassende Klimarisikoanalyse durch. Ziel ist es, systematisch zu bewerten, wie sich klimabedingte Risiken auf Standorte und Prozesse auswirken können – heute und in Zukunft.

Dabei werden sowohl akute Risiken wie Extremwetterereignisse als auch langfristige Entwicklungen betrachtet. Dazu gehören unter anderem:

  • steigende Temperaturen und deren Auswirkungen auf Arbeitsbedingungen und Produktionsprozesse
  • veränderte Niederschlagsmuster und die Verfügbarkeit von Wasser
  • Risiken durch Starkregen, Hochwasser oder Stürme für Infrastruktur und Logistik
  • regulatorische und wirtschaftliche Veränderungen im Zuge der Transformation

Die Analyse schafft eine fundierte Grundlage, um Risiken frühzeitig zu erkennen, gezielt Maßnahmen abzuleiten und gleichzeitig Chancen zu nutzen – etwa durch resilientere Standorte und effizientere Prozesse.

Impulse aus der Praxis: Keynote von Karsten Schwanke
Wie konkret sich der Klimawandel auf Unternehmen auswirken kann, zeigte auch die Keynote von Meteorologe und TV-Moderator Karsten Schwanke beim Global Management Meeting von SIMONA , ergänzt durch weitere fachliche Impulse der Managementberatung Allfoye.

In seinem Vortrag machte er deutlich, dass das oft genannte 1,5-Grad-Ziel ein globaler Durchschnittswert ist – mit regional teils deutlich stärkeren Auswirkungen. Steigende Temperaturen, intensivere Niederschläge und eine Zunahme von Extremwetterereignissen werden sich unterschiedlich stark auf einzelne Standorte auswirken.

Gerade diese Dynamik unterstreicht, warum eine differenzierte Auseinandersetzung mit Klimarisiken so wichtig ist. Karsten Schwanke zeigte eindrücklich, dass es entscheidend ist, Entwicklungen nicht nur global zu betrachten, sondern konkrete Auswirkungen vor Ort zu verstehen und in unternehmerisches Handeln zu übersetzen.

Jetzt handeln, um vorbereitet zu sein
Die Kombination aus fundierter Analyse und externem Fachimpuls macht deutlich: Klimarisiken sind vielfältig, komplex – und vor allem bereits Realität.

Für SIMONA bedeutet das, Verantwortung zu übernehmen und vorausschauend zu handeln. Denn wer Risiken frühzeitig erkennt, kann nicht nur Schäden vermeiden, sondern auch Chancen bewusst nutzen.

Gleichzeitig ist die Botschaft klar: Unternehmen sollten sich frühzeitig mit den Auswirkungen des Klimawandels auseinandersetzen und entsprechende Maßnahmen vorbereiten. Eine fundierte Datenbasis, der Austausch mit Expertinnen und Experten sowie eine strategische Herangehensweise sind dabei entscheidende Erfolgsfaktoren.

Denn eines steht fest: Die Weichen für morgen werden heute gestellt.

Vertiefende Informationen sowie Ergebnisse zur Klimarisikoanalyse der SIMONA AG finden sich im Nachhaltigkeitsbericht 2025.