Nachhaltige Produktion und Prozesse

NACHHALTIGE PRODUKTION

Die wesentlichsten Hebel zur Reduzierung unserer CO2-Emissionen finden sich in der nachhaltigen Nutzung unserer Rohstoffe sowie in der Optimierung unserer Produktionsprozesse.
 
Im Rahmen dieses Bestrebens werden wir Nachhaltigkeitskriterien konsequent in wichtigen Entscheidungsprozessen, insbesondere bei Investitionsentscheidungen und der Rohstoffauswahl, berücksichtigen.

CORPORATE CARBON FOOTPRINT​

Der Corporate Carbon Footprint, auch bekannt als Unternehmens-CO2-Fußabdruck, umfasst die Gesamtmenge an Treibhausgasemissionen, die direkt und indirekt mit den Aktivitäten eines Unternehmens verbunden sind. Er setzt sich aus Scope-1- , Scope-2- und Scope-3-Emissionen zusammen.

SIMONA ermittelt seit dem Jahr 2020 ihren Scope 1 und Scope 2 CO2-Fußabdruck.

Ziel ist es, durch gezielte Maßnahmen, bis 2050 den sogenannten Netto-Null-Zustand zu erreichen. 

Der CO2-Fußabdruck von SIMONA betrug im Jahr 2024:
Tonnen
100

Unser Ziel

0 %

durchschnittliche jährliche Reduktion des Corporate Carbon Footprints (CO2-Fußabdruckes; Scope 1 und 2) bis 2030

Entwicklung des Corporate Carbon Footprints

(in Tonnen; Scope 1 und 2)

(in Tonnen; Scope 3)

MAßNAHMEN ZUR REDUZIERUNG UNSERES CO2-FUSSABDRUCKS

Wir setzen uns aktiv für die Reduzierung unserer Umweltauswirkungen ein, sowohl innerhalb unserer eigenen Unternehmensgrenzen (Scope 1 und Scope 2) als auch darüber hinaus (Scope 3). Dazu haben wir unter anderem folgende Maßnahmen eingeleitet:

Recycling. Nachhaltig und wirtschaftlich.

Wir haben mit einigen unserer Kunden einen Kreislaufprozess entwickelt, bei dem wir Abfälle aus der Lieferkette zurücknehmen, um sie mechanisch aufzubereiten und als Werkstoff wieder unserer Produktion zuzuführen. Wir möchten den Rezyklatanteil in unserer Produktion kontinuierlich erhöhen und dabei die wichtigen Materialeigenschaften der Werkstoffe erhalten.

WELCHEN ZWECK ERFÜLLT DIE KREISLAUF-WIRTSCHAFT?

Kreisdiagramm, das den Prozess darstellt

In einer Kreislaufwirtschaft erfolgt eine optimierte Nutzung von Ressourcen bei gleichzeitiger Minimierung von Verschwendung. Diese Herangehensweise ist von zentraler Bedeutung, da die Verfügbarkeit vieler natürlicher Ressourcen begrenzt ist. Die Minimierung von Abfall und die Verringerung der Umweltbelastung stellen Kernziele der Kreislaufwirtschaft dar. Diese Maßnahmen leisten einen entscheidenden Beitrag zum Umweltschutz und zur Bekämpfung des Klimawandels.

Recycling

NACHHALTIGE KREISLÄUFE.
ZUKUNFTSFÄHIGE LÖSUNGEN.

LIEFERKETTEN NACHHALTIG GESTALTEN,
KREISLAUFWIRTSCHAFT OPTIMIEREN

Produktion und Prozesse nachhaltig zu gestalten, ist eine zentrale Säule der SIMONA Nachhaltigkeitsstrategie. Welche Rohmaterialien verwenden wir? Wie gehen wir mit ihnen am Lebenszyklusende um? Dies hat einen starken Einfluss auf den CO2-Fußabdruck von SIMONA Produkten. Durch die Wiederverwendung von Materialien lässt sich dieser deutlich verringern.

SO FUNKTIONIERT DER
SIMOCYCLE RECYCLING-PROZESS

SIMONA kümmert sich um die Rücknahme und Aufbereitung der Produktionsabfälle, sodass diese zur Herstellung neuer Produkte wiederverwendet werden können. Ihr Beitrag als SIMONA Kunde besteht vor allem in der sortenreinen Bereitstellung der Abfälle in Gitterboxen. Die Rücknahme der ausgewählten Materialen erfolgt nach individueller Absprache mit dem SIMONA Team.

  • Bereitstellung der benötigten Gitterboxen
  • Regelmäßige Abholung der Produktionsverschnitte
  • Aufbereitung des Materials zu
    Grobmahlgut
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KUNDE

  • Bereitstellung sortenreiner
    Produktionsabfällen in den dafür
    vorgesehenen, entsprechend beschrifteten Gitterboxen
  • Anmeldung der Abholung bei
    SIMONA

Das gewonnene Material wird in unserer Produktlinie „EcoPlastIQ recycled“ eingesetzt.

Etablierte Maßnahmen

Etablierte Maßnahmen

Unsere Unternehmensgruppe hat bereits in verschiedenen Tochtergesellschaften erfolgreiche Wertstoffkreisläufe in Zusammenarbeit mit unseren Kunden etabliert. Unsere Standorte in den USA und China verfügen über langjährige Erfahrung in der Aufbereitung von Produktionsabfällen unserer Kunden. Ein bemerkenswertes Beispiel ist SIMONA PEAK Pipe Systems, das externe Recyclingmaterialien erfolgreich für die Herstellung verschiedener Rohrprodukte einsetzt.

Als Teil unserer Investitionspläne im Bereich Nachhaltigkeit hat SIMONA Boltaron beschlossen, den Standort um ein Recyclingzentrum zu erweitern. Ab 2025 werden wir somit in der Lage sein, Post-Consumer-Recyclingmaterialien zu verarbeiten und somit unseren Beitrag zur Kreislaufwirtschaft zu leisten.

Schriftzug "SIMONA PMC" als Logo

NachhaltBare Verantwortung

NachhaltBare Verantwortung

ISO 9001 zertifiziert

Qualitätsmanagementsystem

ISO 14001 zertifiziert

Umweltmanagementsystem

ISO 50001 zertifiziert

Energiemanagementsystem

Lieferkette

Eine Kultur der Transparenz und des fairen Umgangs bildet das Fundament für dauerhafte, partnerschaftliche Lieferantenbeziehungen. SIMONA übernimmt eine hohe Verantwortung in den Bereichen Umwelt, Soziales und Nachhaltigkeit, wobei die gesamte Lieferkette im Blickpunkt steht. 

SIMONA erwartet das gleiche Engagement von ihren Lieferanten, welches sich in präzisen Anforderungen manifestiert.

Nachhaltiges Engagement

SIMONA legt großen Wert auf Kooperationen und den Austausch mit Fachverbänden und Organisationen, die sich ebenfalls dem Thema Nachhaltigkeit verschreiben. Diese Partnerschaften ermöglichen uns, am Puls der Zeit zu bleiben, neueste Erkenntnisse und Best Practices zu teilen und uns aktiv an der Gestaltung nachhaltiger Branchenstandards zu beteiligen.